Ratschläge und Tipps

Tipps zum Heizen mit dem Kaminofen

Wenn Sie wollen, damit der Kaminofen Ihnen eine lange Zeit dient, seine Scheibe nicht schmutzig ist und wenn Sie das gemütliches Ambiente mit der sauberen Flamme schaffen  wollen, dann müssen Sie den Kaminofen richtig bedienen, also die unten angeführte Vorgehensweise beim Anzünden und Zulegen einhalten.

Die Hauptvoraussetzung der langfristigen Lebensdauer des Kaminofens ist das hochwertige Holz. Dieses muss vor allem trocken sein, also beim Anklopfen „klingen”. Für das Heizen des Ofens wird es empfohlen, das weiche Holz, wie z.B. Fichten- oder Tannenholz mit hohem Gehalt an Harz, zu verwenden. Aus solchem Holz müssen Sie dann die kleineren Spreißel hacken. Diese brennen wesentlich besser als die dünnen Zweige oder das Reisholz. Sehr wesentlich ist auch die genügende Luftzufuhr. Beim Heizen des Ofens ist es notwendig alle Luftzuleitungen und eventuell auch die Kaminklappe, falls diese der Bestandteil des Systems des Kaminofens ist, zu öffnen. Jede Art des Kaminofens oder des Kamins heizt ein wenig anders, es ist also nötig die Erfahrungen mit dem konkreten Kaminofen zu gewinnen und dann das Heizen im Griff haben. Es kann z. B. dazu kommen, dass wenn man zulegen will, in den Raum der Rauch eindringt, was insbesondere in den Wohnräumen eine unangenehme Situation darstellt. In den meisten Fällen besteht der Grund darin, dass das Zulegen zu einem schlechten Zeitpunkt erfolgte. In den Ofen kann man nämlich erst zulegen, wann im Ofen kein Rauch und keine Flammen zu sehen sind und wann sich hier nur die glühenden Kohlstücke befinden.  Daraufhin sollte man alle Wasserzuleitungen öffnen, womit das Eindringen des Rauches in den Raum verhindert wird. Zum Zulegen in den Ofenkamin wird das harte Holz, wie z.B. das Buchenholz oder Eichenholz empfohlen. Es darf auch zu keiner Überheizung kommen, was als die Folge die Beschädigung des Kaminofens oder des Kamineinsatzes haben kann.

Warum der Ofen nicht heizt?

  1. Feuchtes Holz – im Falle des nassen oder feuchten Holzes breitet sich die größere Menge des Rauches in den Raum aus und der Schornstein kann solche Menge des Rauches nicht absaugen.
  2. Die großen Holzscheiter – große Holzstücke brennen schlecht und der Ofen kann verrußt werden
  3. Infolge der Ventilationen, z.B. in der Küche oder im Bad, kann die Luft aus dem Schornstein abgezogen werden
  4. Schlechte Bedienung - die Klappe in den Schornstein sollte beim Zulegen geöffnet sein, was auch die Zufuhr der Primärluft betrifft, und die Tür selbst muss man langsam öffnen
  5. Das Problem kann auch der kurze oder kalte Schornstein darstellen
  6. Falls der Schornstein verstopft ist, kann die Ursache darin bestehen, dass im Schornstein sich der Teer oder z.B. das Nest befindet
  7. Schlechte Methode des Heizens des Ofens – die Spreißel für das Heizen müssen sehr klein und trocken sein und zum Anzünden soll das Zeitungspapier oder der ökologische Feueranzünder dienen
  8. Die Fehler bei der Luftregelung – nach dem Aufbrennen des Feuers sollte der Zutritt der Primärluft ca. eine Hälfte betragen. Es ist auch nötig die Überheizung des Ofens zu verhindern, als die Folge kann nämlich nicht nur der größere Holzverbrauch, sondern auch die Beschädigung des Ofens sein.
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